Projekt: Vorwerkstraße

Leider können wir dieses Konzept auf dem Grundstück in der Vorwerkstraße nicht realisieren. Die Gutachten haben im Bewerbungsverfahren zwei Konzepte als Favoriten herausgestellt, eins davon war unser Konzept. Doch das Los hat sich für das andere Konzept entschieden. Wir wünschen dieser Hausgruppe gutes Gelingen bei der Umsetzung und stehen jederzeit für einen Austausch zur Verfügung.

Herzlich Willkommen auf der Vorwerkstraße in der schönen Friedrichstadt! 

Kurz und knapp: Wir bauen ein Haus in der Dresdner Friedrichstadt! 

Dabei wollen wir nicht einfach nur Wohnraum schaffen, sondern auch ein aktives und gemeinschaftliches Leben zwischen den Bewohner*innen ermöglichen und fördern sowie dauerhaft weiter gestalten hin zu einem generationenübergreifenden, inklusiven, gemeinschaftlichen Wohnkonzept.

Das Projekt umfasst ein fünfgeschossiges Vorderhaus und ein dreigeschossiges Hinterhaus mit insgesamt zwölf Wohnungen und einer inklusiven WG. Die Wohnungen sind als eigenständige, separate Wohneinheiten geplant, die durch gemeinschaftlich genutzte und verantwortete Räume, einem Garten und einem Hof ergänzt werden.

Für die Realisierung dieses Projekts brauchen wir deine Unterstützung:

  • Werde Mieter*in und bring dich aktiv in die Gestaltung ein!
  • Werde Darlehensgeber*in und hilf uns, das Eigenkapital aufzubringen!

Macht mit! vorwerk@woge-dresden.de

Die Hausgemeinschaft

„Wir wollen zusammenbleiben!“ sagten sich drei Familien nach mehreren Jahren schönster Nachbarschaft. Schon war die Idee eines gemeinsamen selbstorganisierten Mietshauses geboren. Eine weitere Familie kam hinzu, so dass die zukünftige Hausgemeinschaft derzeit aus 4 Familien mit insgesamt 8 Kindern besteht.

„Bunt soll sie sein, die Nachbarschaft.“ Unsere Gemeinschaft wird noch weitere Familien, Paare, Singles, Ältere und Jüngere in den verschiedensten Lebenskonstellationen aufnehmen. Wir streben eine ausgewogene Altersdurchmischung an und werden unser Haus dauerhaft als Mehrgenerationenwohnhaus betreiben. 

Eine Wohneinheit mit 350 m² ist für eine inklusive Wohngemeinschaft vorgesehen. Hier werden ca. 10 Menschen mit und ohne Behinderung miteinander wohnen. Dabei unterstützt uns der Verein WOHN:SINN – Bündnis für inklusives Wohnen e.V. mit seiner Expertise.

Anne Ibelings (www.illustrakt.de)

Das Objekt

Gut geplant ist halb gebaut: Es wird ein straßenbündiges fünfgeschossiges Vorderhaus und ein dreigeschossiges Hinterhaus mit zwölf Wohnungen und einer inklusiven WG auf insgesamt 1.391 m² Wohnfläche entstehen. Die Wohnungen sind als eigenständige, separate Wohneinheiten geplant, die durch gemeinschaftlich genutzte und verantwortete Räume und einen Garten ergänzt werden. Im Erdgeschoss des Vorderhauses soll zudem eine Gewerbeeinheit mit einer Fläche von ca. 53 m² entstehen. Ziel ist es, diese Gewerbefläche für die Nachbarschaft auf Mietbasis nutzbar zu machen. Somit soll ein Raum für eine multifunktionale Nutzung im Quartier geschaffen werden.

Seitenansicht.

Bei der Gestaltung der Wohnungen stehen folgende Grundsätze im Vordergrund:

  • platzsparende und effektive Raumnutzung, um ein möglichst großes Maß der baulichen Nutzung zu erreichen und damit möglichst viel Wohnraum für viele Genossenschaftsmitglieder — egal ob als Familie, Paare oder Singles — zu schaffen und damit auch den innerstädtischen Charakter zu erhalten
  • dauerhafte Nutzung des Wohnraums, indem wir planen, über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus, alle Wohnungen barrierefrei zugänglich und altengerecht zu gestalten
  • anpassbarer Wohnraum durch Auslegung der Haustechnik und deren Installation für mögliche spätere Restrukturierung der Wohneinheiten, um einen im Alter gesunkenen Wohnraumbedarf entsprechen zu können, ohne die gewohnte Umgebung und Gemeinschaft verlassen zu müssen

Mit einer gelungenen Balance zwischen individuell und gemeinschaftlich genutztem Wohnraum begünstigen wir Begegnung und Gemeinschaft in vielen verschiedenen Lebenslagen. So haben wir Gemeinschaftsräume wie eine kleine Gartenküche, die der Hausgemeinschaft auch als Versammlungsort dient, eine kleine Werkstatt sowie einen ca. 340 m² großen naturnahen Garten und einen begrünten Hof für Spiel und zum Verweilen. 

Wir wollen also nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch ein aktives und gemeinschaftliches Leben zwischen den Bewohner*innen ermöglichen und fördern sowie dauerhaft weiter gestalten hin zu einem generationenübergreifenden, inklusiven, gemeinschaftlichen Wohnkonzept.

Das Finanzierungsmodell

Der Finanzplan für das Projekt wurde durch unabhängige Stellen (ZdK und Bank) geprüft und bestätigt. Das erforderliche Geld für den Kauf des Grundstückes und den Bau der Häuser erhält die Genossenschaft durch 

  1. Genossenschaftsanteile und 
  2. freiwillige Einlagen der aktiven Mieter*innen,
  3. finanzielle Leihgaben (Darlehen) von Unterstützer*innen sowie
  4. einen Bankkredit.

Über die regulären Mieteinnahmen werden die Darlehen und Kredite kontinuierlich zurückgezahlt. Wie das genau funktioniert veranschaulicht nachfolgende Infografik.

Das Finanzierungsmodell.

Mit einer finanziellen Beteiligung vieler Menschen an der WoGe eG und damit an unserem Projekt können wir das für den Bankkredit erforderliche Eigenkapital realisieren und damit diese Idee Wirklichkeit werden lassen. Werdet also Genossenschaftsmitglied und unterstützt die Verwirklichung eines inklusiven und generationenübergreifenden Zusammenlebens im urbanen Raum!

Die Verwaltung

Wir werden unser Haus selbst verwalten und unser Projekt beständig weiterentwickeln. Das umfasst u.a. eine Buchhaltung und Betriebskostenabrechnung, aber auch kleinere Reparaturen, Gartenpflege, Reinigungs- und Wartungsarbeiten, die wir selbst organisieren und/oder solidarisch untereinander aufteilen. Gemeinsam, bspw. in regelmäßigen Treffen in unserem Versammlungsraum, werden wir das Projekt gestalten. Alle Mitbewohner*innen sind aufgerufen, sich in das Projekt einzubringen.

Wie geht‘s weiter?

Unsere Hausgemeinschaft ist noch nicht vollständig und nimmt noch mehr Jüngere, Ältere, Singles, Paare, Familien, mit und ohne Behinderung auf. Bis das Haus voll ist. Dann seid Ihr dran. Kauft Euer Haus. Oder baut ein neues. Wir freuen uns auf neue Genossenschaftsmitglieder in der WoGe!